Hand-Wörterbuch für die argentinische Küche und Speisen
Was nicht für Bifé de Chorizo reicht, die Rippenenden, wird längs in die typischen Streifen der Tira geschnitten, Fleisch mit den ovalen Knochen, der bei diesem Längsschnitt quergeschnittenen Rippen. Klingt komplizierter, als es ist.
Mitunter nicht das zarteste Fleisch, sicher aber eines der schmackhaftesten, das auf argentinischen Parrillas (Grillen) zubereitet wird.
Hat nichts mit chorizo (Würstel/Grillwurst) zu tun.
Es handel sich um den größeren Teil eines T-Bone-Steaks, ohne Knochen und ohne den kleineren Teil, der ja ein Lenden-Steak Medaillon wäre.
Das Bife de chorizo kommt von der Parrilla (Argentinischer Grill) meist sehr schmackhaft daher.
Chancho ist inm Argentinien Schwein (auf hochspanisch: cerdo)
Der Name kommt von matar el hambre (den Hunger abtöten), wenn du ausreichend Matambre isst, wird das sicherlich geschehen.
Flanke, eigentlich das Fleisch was im Speck eingelagert ist, ausgelöst.
Kann direkt von der Parrila sein, aber auch gerollt und mit allerlei Dingen gefÜllt (z.B. hartgekochten Eiern, Gemüse und Kräutern)
Besagtes Matambre mit Tomatensauce und dem, was halt in Argentinien Mozarella genannt wird, überbacken.
Ob das nun wirklich französisch ist, oder nicht, sei dahingestellt, in Argentinien ist es halt die elegante, noble Art die Bifes de lomo so zu nennen.
Früher, zu Großvaters Zeiten wurde die Bezeichnung Tournedo häufiger verwendet, dann weniger. Es scheint aber so, dass mit der aktuellen Migration kultivierter Landpolitiker (und solcher, die es gerne sein möchten), die in die Bundeshauptstadt kommen, um hier mit ihren Bratpfannen Musik zu machen, das Argento-Französisch einen neuen Aufschwung nimmt.
Daher wird dir in einigen Restaurants, die vorher weniger nobel waren, jetzt um nobler zu wirken vermehrt Tournedo statt Lomo angeboten, was aber dasselbe ist, nuyr ein klein wenig teurer, denn Fremdsprachenkenntnisse müssen halt einfach irgendwie abgegolten werden.
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